Sonntag, 17. Januar 2016

Jetzt denke ich es selbst schon: “noch einmal” – als sei es das letzte Mal… Aber brauche ich es, brauch ich das so “nothwendig, wie der Töpfer den Leimen”, wie Hölderlin an Ludwig Neuffer schreibt, 1798. Es ist die unglaubliche Langsamkeit des Vorteils kaum zu ertragen, der den Dingen “abzugewinnen” sei, die auf einen zerstörend wirken – und da schleppt er sich jetzt den Hügel hoch. 

Früher früher früher waren die Zähne, alle Zähne der japanischen Dame schwarz, und musste sie lächeln, dann hielt sie sich die flache Hand vor den Mund. Es galt die Auffassung, daß strahlend weiße Zähne in einer unguten ästhetischen Relation zum Dunkel der Mundhöhle stehen, sozusagen in Gegnerschaft treten mit dem puderweißen Schein des Gesichts. 

Das Mißlingen eines Gesprächs, grade unter Menschen, die sich viel sagen möchten, entzieht dem größten Saal den Sauerstoff.

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