Donnerstag, 7. April 2016

Zwei Töne im Abstand einer Quarte hallen aus den Straßen, es ist der Klang einer arbeitenden Exekutive im höheren Drehzahlbereich. Darüber zwitschern Vögel, hört man Müllwagen manövrieren und auch mein kleines Herz ein wenig brechen, denn ich habe schon wieder shit gelesen, den ich nicht lesen sollte. Und weil ich mich mit den Gefühlen, die besagter shit auslöst, an niemanden wenden kann, muss ich immer ein ZU VIEL an Zeit aufwenden, um das wieder abzubauen. Meine Ehefrau kann ich auch nicht vermöbeln, ich bin nämlich nicht verheiratet. Zusammenfassend also: Problem Internet: zu viele schwachsinnige Informationen, die man (ich) leider zu ernst nimmt in seiner (meiner) gefühligen Fahrigkeit.

Dr. B., der Notar, will mich zur “Teflonhaftigkeit” hinbringen, wie er mir bei den letzten beiden Essen, die wir hatten, durchaus leidenschaftlich versicherte. Er hat ja Recht. Sonst machen sie (die) einen kaputt mit ihrer enthirnten und opportunen Verkommenheit, zu einem Hingestauchten. Diese ultrazarte und naive Form von Zuneigung jedoch, die ich für Menschen sehr stark empfinden kann, will ich mir erhalten. Als Teil der Antwort auf den Ernst-Terror (R.Goetz)

Gestern bei “Girls”, Folge 6, die ganze Zeit gedacht: Marnie muss weg, endlich und komplett weg, dafür würde ich eine ganze Serie nur über Elijah sehen wollen, gespielt vom fantastischen Andrew Rannells. 

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