So, 13.10.2019

DIE STELLE, AN DER MIKE TYSON SAGT: DIE VERGANGENHEIT, DAS SIND NUR WIR IN MERKWÜRDIGER KLEIDUNG

Grade komme ich von draußen herein. Eine Wärme wie im Hochsommer, zu dieser Stunde noch. Mein eigentlicher Gedanke: Mücken, der Feind.
Es dämmert, wie durch ein dunkles Gewebe hindurch kommt jetzt das Licht, die Kirchenglocken läuten, gleich kommt das Grabtuch heraus, Kinder. Ich ging am Kino vorbei, ich kann verkünden, “Joker” ficht mich nicht an, ihr könnt’ es schön alleine machen.
Dieser Augenblick des Tages, ein De Chirico Augenblick. Der metaphysische Italiener hasste den Frühling, hasste den Sommer und die heißen und hellen Tage. Er liebte die Tage dunkel und regnerisch, mit schweren und großen Wolken. Die Sonne, so De Chirico, passe nur “in den Bildern” besser. Gegen 19.15 Uhr schien diese Schwelle nah, denkbar, real. 

Today I want to talk about
dreamtime social games

In der SZ schreibt Seibtgustav (60) zur Sache mit dem Gamer-turned-Neonazi und zweifachen Mörder Stephan B., manche “könnten es nicht lassen, auch nach dem Attentatsversuch eines Deutschen auf die verbreitete migrantische Juden- und Israelfeindschaft hinzuweisen”. Warum nicht, Herr Seibt, sie schreiben ja selbst von einer “verbreiteten” Feindlichkeit? Gehen wir ein einfaches Konzept (Antisemitismus), das sich in 2019 durchaus komplex durch verschd. Sphären und Gruppen der Gesellschaft zieht, doch ruhig mit einer ebenfalls komplexen Fragestellung an. Wir fordern: Kein Sonderweg für deutsches Feuilletondenken, Herr Seibt,  – Arendt U glad you could?

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