So, 28.01.2018

IT CAN BE DONE BUT ONLY I CAN DO IT/
LÄUTET BIS AUF WEITERES NICHT

An der Klippe KW4, diese schlaffen Morgenhimmel der letzten Tage, ohne Regung, glatte Flächen. Gestern dafür, um 17:03h, war da noch kräftige Helligkeit gewesen, Blau hielt stand, die Tage melden erste Expansionsgedanken an, und der Griff der Nacht scheint allmählich schwächer. 

Du musst zeichnen, Junge

Basquiat, Das zeichnerische Werk, Kestnergesellschaft, 1989

Nochmal bei Mark E. Smith. Fast unmöglich, ihn durchweg zu verstehen in den Interviews, die ich auf Youtube finde, seine Sätze sacken so weg, ich krieg die Pointen nicht mit, aber alle lachen, und ich auch. Ähnlich hart war es vor vielen Jahren, als ich The Zutons interviewte in ihrem Tourbus. Liverpudlians. Noch nie gehört sowas vorher. Die kleine Saxofonistin.

Schon wieder 11:11h und ich schaue auf die Uhr genau dann. Frühwarnungen des herannahenden Straßenkarnevals.

Bei Spacehall auf der Zossener Straße musste ich Montag diese Omar S Maxi kaufen, einfach, weil es nicht sein kann, daß man keine Omar S Platte hat. Die Kickdrum wie die Bordsteinkante.

11:56h

Gomringer weiß ich nichts drüber und möchte mit diesem Deutschland2018-Elend auch nichts zu tun haben Danke

17:54h

Fast Sechse, und immer noch ETWAS Licht im sich tief zur Nachtbläue hin absenkenden Himmel. Bald kommt ein “Höhentrog”, sagen die Meteorologen, und alle so: aha ok

Kaum geparkt vor dem Atelier zum Einladen, werd ich schon “DA können Sie aber nicht stehen bleiben”-mässig gemaßregelt. Standardsatz aus dem Deutscher-Blockwart-Repertoire, der mich natürlich selbst, das ist ja das Ekelhafte, direkt anstachelt und geil macht. Ich kann mich aber verbal beherrschen, und bitte den Herrn, vielleicht doch erst mal kurz durchzuatmen, mich zu fragen vorher, was ich eigentlich da wolle (”Ach einladen! Ihr Atelier direkt hier? Na dann”), dann kann er mich ja immernoch vollkoten mit seinem Zeug. Jesus fucking Christ, The Cramps

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