Es geht ein Ruck durch Deutschland, nämlich der Frühling. Bei weit aufgerissenem Fenster, die nackten Füße direkt vom Beamstrahl der Sonne gewärmt. Nette und dezente people sounds von der Straße, hier ein Fahrrad, da ein zartes Geschaufel, kleine Lebens- und Arbeitsgeräusche an einem Sonntagvormittag. Im Postfach eine Email mit dem Wort genderqueer. Es sind die letzten Tage auf der Sonnenseite der Straße. Nächste Woche geht es nach gegenüber, da gibt es dann andere Rationierungen von Licht.
Auf ubuweb neulich dieses Hammer Gedicht von Clark Coolidge gefunden:
…Smoking and drawing,
Both thoughts of another finger.
Circles, both time and light, enough for all stops on one line
Dass die Kunstzeitschrift Parkett, die es über 30 Jahre gibt, gab und bald gegeben haben wird…..was ist eigentlich Performancekunst in einer Gesellschaft, in der immer mehr Individuen durchdrungen sind mit performativer Awareness, performativen Handlungen, Geist und eben auch einem starken Bewusstsein genau dafür? Oder war das schon immer so? Bedeutet die steigende Anzahl der Objektive und Linsen ECHT gar nix oder nicht so viel? Nee kommt, sagt mal alle wirklich jetzt
Was wir sehen und was wir ein Bild nennen ist immer: ein Beweis
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