Freitag, 17. Juni 2016

fragments from the Mündlichkeit: Und in diesen Tagen wird, nach der neuerlichen Erinnerung daran, was ein einzelner Wahnsinniger an Schaden anrichten kann, die Vorstellung von der Kraft der Liebe beschworen, als einzig verbliebene Hoffnung eines gefühlsbasierten Überblicks über A l l e s – aber ich kann mir nicht helfen: es klingt paradigmatisch verzweifelt – und die Liebe ist eben nicht für alle eine Hoffnung, sondern eben auch die Bombe, die einen in tausend Stücke reißt. 

Ein grauer und schwerer Vorhang hängt über dem Tag, die Dunkelheit des Morgens ist für die Augen, die wach werden wollen und Licht suchen, mindestens buzzing. Gestern viel Auto gefahren, unfassbar schönes Gefühl, in dieser fahrenden Kapsel sitzen und sich daran freuen, wie leicht es von der Hand geht, das Steuern eines Automobils über präparierte Wege, durch eine Stadt, zu einem Punkt hin, und wie automatisiert es nach all den Jahren ist. Einmal, an einer roten Ampel, musste ich fast lachen, wie sehr ich mich nicht aufs Fahren konzentrieren muss, wie entkoppelt ich als Fahrer über alles nachdenke, aber eben nicht ans: Fahren; und dennoch sieht und spürt man den Verkehr, mit einem drin und neben einem her. Jetzt aber genug geschrieben, jetzt zurück zum Nachdenken. Shit. Deswegen: feel good hit for deutscher Sommer:

https://www.youtube.com/watch?v=dYL3o6hHzJo&index=3&list=PLOkIyYNaubNolg5jvCEM-YNse1Ot7N9iI

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