Gestern also dann die Frustration im Atelier, stundenlang da und stundenlang herumgeirrt und dagegen angemalt, aber ich befürchte: Müll. Ich ärgere mich über mich, daß ich herum stolpere wie in einem finsteren Raum, den ich nicht kenne: wo bin ich denn hier vom Weg abgekommen. Dann stehe ich da und schaue mich um und weiß nicht mehr, wo die anderen Bilder hergekommen sind, und ich denke alles falsch
Every real painter wants to be, and
his greatest desire is to be, a realist
Abends TV: Der Pianist – Anne Will – Polanski Doku. Auf Skype sagt mir später eine Freundin, sie fände es sympathisch, dass ich Krisen habe. Was denkt sie, ich sei unfehlbar?
Die letzten Tage begannen immer müde.
Nachtrag 18:35h:
Komme grade aus dem Atelier, von der gestrigen Frustration ist heute nicht mehr viel zu spüren. Ob das Gefühl gestern dennoch substantiell war, kann nicht ausgeschlossen werden.
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