Donnerstag, 31. März 2016

Es heißt, Romane mit romantischer Handlung verkaufen sich am besten in diesen Zeiten, auch der Absatz von Fleischbällchen sei ungebrochen, ja steigend. 

An einem frühen Morgen in jenen Zeiten, es ist 3:23 Uhr, wache ich auf, obwohl ich todmüde bin. Ich drehe mich noch ich weiß nicht wie viele Minuten hin und her, dann stehe ich in der Dunkelheit auf, gehe in die Küche, mache mir ein Toast und trinke ein kleines Glas Milch. Ich kucke an meinem karierten Pyjama herab und bin 13 Jahre alt, denke ich. Während das Brot von den kleinen, gebogenen Glühdrähten bestrahlt wird, gehe ich in mein Schlafzimmer zurück und öffne das Fenster. Die Nacht, oder der frühe Morgen, ist still. Kein Wind. Der Regen ist fein und nieselig, wenn man gut hinhört, hört man sein feines Rauschen. Links fließt der Fluß. Kein Meer, das daliegt, wie Nudeln aus Gold und Silber. Kein halbverdauter Dampferleib lag schwappend in der See. Ich hoffe, F. schläft gut, ich hoffe, der Geruch von regennasser Luft never stops, und bald schlafe ich ein und bin aber sicher: Votze schreibt man mit V, steht so bei Goethe, steht so bei Büttner, also was soll der Zirkus?

Schreibe einen Kommentar