Interview mit Mark Grotjahn in der Mai-Ausgabe der BLAU: “Ich beneidete Leute, die Schilder malen. Die einen Hotdog malen, weil es ihnen um Hotdogs geht. Weil sie den Leuten sagen wollen: Wir haben Hotdogs, wenn du einen Hotdog willst, komm zu uns. Wir haben Bier. Wenn du Lust auf ein Bier hast, wir haben Bier in Krügen und Bier in Gläsern. Also begann ich Schilder zu kopieren, Bilder zu malen, die wirklich keinerlei Erklärung brauchten. Ich hing sie auf und zeigte sie meinen Kommilitonen, aber jeder hasste sie.”
Genau so ist es.
“schilderen” bedeutet “malen” auf Niederländisch. Kann ja alles kein Zufall sein.
Ich mach mir noch eben bisschen Sonnencreme drauf und dann aber:
ICH KLAGE AN! Aber da kommt schon diese würzige Luft herein geweht, die nach Aufbruch riecht, aber irgendwas liegt auf mir zentnerschwer.
Und was macht der Hysterische Realismus? Ja – das ist was mit “Gesellschaft”. Da häuft sich jeden Tag immer mehr Material an, das ist fast schon unglaubwürdig, in der schieren Masse.
Die Rückkehr nach Reims ist durch.
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