Freitag, 21. Oktober 2016

Sorry role models, I can’t follow you into Buddhism

Eine ruhige Nacht. Schöner, traumloser Schlaf, und die Aussicht auf eine rundum gelungene und ununterbochene Kühlkette: Tag 3 im Atelier. Pflicht am Donnerstag: Reibekuchen mit Apfelmus bei Metzgerei Stürmer. Die türkische Frau mit dem interessanten Gesicht ist auch wieder im Backshop. Aha. Mit Panik und extremem Formularausfüllwiderwillen dann an den Antrag für Stipendium A1. “Projektvorhaben mit der Förderung (optional)”: die wollen immer Stories hören. Leute, ich möchte einfach nur arbeiten, in Ruhe, ohne Generve, äh geht das?

Im Podcast von Bret Easton Ellis erzählt Paul Schrader davon, wie er mit 26 Jahren das Drehbuch zu “Taxi Driver” schrieb, wie wild und roh das war, und dass beinahe Jeff Bridges den Travis Bickle gespielt hätte. 

Beim Menschengucken bekommt jedes Gewächs sein eigenes Gepräge von mir. Auch jedes Hündchen.

M. rief spät abends noch an, ein Bild nach Teheran verkauft. Mit etwas Anlauf schaffe ich es dann sogar auch, mich etwas zu freuen, erleichtert zu sein. Geld macht Beruhigung. Die Frage ist immer: und wann bezahlt er? 

In Thailand, derweil, hat man die Fußball-Saison verkürzt, weil der König gestorben ist. Bullshit.

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