“Da is der Papa, Silvester, geh ma hin!” rief die kölsche Frau die dunkle Straße hinunter, mir entgegenkommend, und aus dem Dunkel raste ein kleiner schwarzbrauner Hund auf mich zu, Silvester eben, im Glauben, ich sei der “Papa”, aber ich bin nicht der “Papa”, was er kurz vorher auch erschnupperte und im LETZTEN Moment abdrehte wie ein kleines Raumschiff, und einfach weiter rannte. Souverän aufgelöst.
Das sollte hier mein Einstieg sein in den Eintrag, aber ich muss schon wieder aufhören, denn ich bin noch nicht angezogen, ich muss zur Arbeit, und wenn ich jetzt nicht aufhöre mit dem Eintrag, setzt sich dieses ganze Vehikel Verspätung wieder in Gang, habe auch schon wieder vergessen, etwas zu essen, ich müsste mir auf dem Weg auch noch ein oder zwei Croissants holen, aber zuerst ins Ankleidezimmer, das ich nicht habe, aber gerne hätte, bzw. vorher erstmal aufhören, “Posten”, Ausloggen, W-Lan trennen… Im Treppenhaus höre ich das Geklacker des Putzmanns. Das ist nun wirklich das Signal.
“Whitman says, even the most beautiful face is not as beautiful as the
body. And to say that in the middle of the 19th century is outrageous.
It’s a slap in the face. Look at the popular, well-educated poets of the
time, those sensitive noblemen. But Whitman writes: “Fuck ass.” ” James Osterberg über Walt Whitman
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