CLUBHOUSE WECKT BEGEHRLICHKEITEN: ALLE WOLLEN REIN
Als ich abends aus der nassen und dummen Kälte, die sich sowohl als äußeres Weltwetter, wie auch bei mir, innen drin, als Innenwetter den Tag über breit gemacht hatte –
sah ich den Zeitpunkt gekommen, meine alte Matratze die Stockwerke herunter zu zerren, um sie zu den anderen, in der Straße bereits installierten Sperrmüll-Assemblagen, hinzuzustellen, um diese Gemeinschaftsarbeit zu vervollständigen, abzuschließen sozusagen. So hatte ich, wenn schon dem Tage nichts, wenigstens der noch jungen Nacht etwas hinzufügen können.
Mit Shari auf Melaten spazieren, bis zur Lichtneige, bis die Tore abgeschlossen wurden. Aber wir fanden noch den Ausgang, keine Nacht auf dem Friedhof. Hirntot hatte ich den Tag über schon im Atelier gesessen, und nicht gewusst, was ich da mache, was das alles soll, für wen, warum, alles egal, ich sah nur eine bescheuerte Weltfresse, die mir mit vakuösem Blick entgegenblickte, und in die ich stundenlang hineinschlagen möchte. Stattdessen trinke ich zu wenig Wasser.
Die Lilien von meiner Mutter blühen seit drei Tagen in ihrem High Yellow.