HEIDEGGER VS HEGEL #1
Am Tage, als ich vom Tode Captain John Joel Glantons las, diesem bösen, bösen Texaner, dessen Kopf nun von der Axt der Yuma bis zum Halse gespalten – da traf ich auch Doktor Wüschner, Berlin. Richtig nice mauselten wir eine Pizza jeweils, es waren dies die ersten Restaurantbesuche der letzten Monate, und man trug sich, ohne zu murren, in diese Listen ein, und schon wenig später trank man eiskalte Peroni, die, so schrieb Moritz von Uslar einmal, “niemals weh tun”. Und so war es und ein Wind ging und die Wolken waren bedrohlich.
Gegen den Zorn hilft: deine freundliche Welt INTERWEB: vom Kritiker David Rimanelli bekomme ich unbekannterweise dessen Zugangsdaten, um auf das Artforum Archiv zuzugreifen, geil, danke!, weil ich ihn ganz nett, in meiner netten Art, gefragt habe, ob ich da an seine Texte zu Mike Kelley kommen könne? Und er einfach “Hi”, usw. “Thank you very much”, “You’re very welcome”, so geht es eben auch, wenn man kann.
Und dann hätte ich mich noch fast getötet, in dem ich Öl auf dem Herd anbrennen ließ, und eine robuste Stichflamme aus dem Topf schoß, wobei komischerweise nicht die ganze Küche in Brand geriet, aber der Rauchmelder für ein paar Minuten losschrie, und ich schon sah, wie die Umstände meines Flammentodes nunmehr als bloße Nachricht durch die Münder der Leute gehen würde, und wer wohl am härtesten heulte an meinem Grabe, aber es blieb beim Weiterleben, und eben der Erkenntnis, dass man nicht nur aus großen Teilen Wasser, sondern auch aus großen Teilen Idiot besteht.
And they rode on.