THE FIRST ALL-BLACK PINGPONG TEAM
Der Himmel heute Morgen: ein umspannender Schleier aus Wolken, die Bäuche blaugrau, das Licht wie durch große Diffusoren gebrochen. Die Dinge sehen einfach ein bisschen anders aus, und ich bin ein besserer Mensch als gestern. Diese Abwechslung aus schneidend hellen Morgen und solchen wie heute: beruhigend, notwendig vielleicht. Gestern durch GEDANKEN vergifteter Tag, wahnsinnig anstrengend, diese inneren Unwetter durch sich hindurchziehen zu sehen, und man kann wenig machen, kann nur versuchen, geradewegs durch zu arbeiten, dabei bloß nicht auf die Idee kommen, das Gearbeitete zu stark prüfend mitlaufen zu lassen, versuchen, im Köpfchen eine Monorail zu bauen, auf der man relativ sicher abends zuhause ankommt. Bitter: an solchen Tagen erfahre ich allein von den ganzen kranken Sorgen, dass es mich gibt. Na, stimmt so nicht, am Telefon redet L. mir Vernunft ein, das gehört sich so.
Entscheiden ist notwendig,
und zugleich
für andere gefährlich
soweit das Luhmann-Gedicht.
Der Bauzaun um die jüngst versetzte Tischtennisplatte ist weg. Das wollte ich hier noch unbedingt hinnotieren.