• Sa, 05.01.2019

    BIS DIE WELT VOR EIN PAAR TAGEN AUF DIE SACHE ZURÜCKKAM

    Und hier? Ozeanische Nymphen schütten alles aus ihren Kübeln, dieser Landstrich wird in Wasser getränkt, und alles Grüne wankt. In Bayern ohne Ende Schnee.

    Hey guys
    I’ve got great news
    for you

    Erster kurzer Eindruck, als ich den Bahners-Text von mittlerweile zig Texten zur Sache ROBERT MENASSE (da weiß man JETZT schon, worum es da geht, kein “Hallstein, Auschwitz-Rede” Zusatz nötig, so kommen die Begriffe und Namen aus den Zeitbehältern heraus: extrem aufgeladen) lese: ja was ist denn hier los?

    “In den Theorien des historischen Wissens und der literarischen Fiktion wie im öffentlichen moralischen Bewusstsein ist Auschwitz der Inbegriff der Tatsache, mit der man nicht spielt” (Bahners)

    In der Rheinaustr. hält mir W. das Feuilleton der SZ hin, langer Artikel über das Münchner HAUS DER KUNST, bzw. über namentlich BERNHARD SPIES, der scheinbar – so locker aus dem Handgelenk – als “kaufmännischer Direktor” diverse bereits angekündigte Ausstellungen (vor Jahren in Bonn, jetzt in München) gecancelt hatte, während die jeweiligen künstlerischen Leiter Fleck (Bonn) und Enwezor (München) im Krankenhaus lagen. SNEAKY. Wie viele Theaterstücke gibt es eigentlich, oder Filme, die sich mit derlei Spielchen und Komödien in Museen und Sammlungen befassen? Nicht nur im Weltall, auch hier: unendliche Weiten.

    Notiz: Kalender 2019 kaufen!

  • Do, 03.01.2019

    PURIFY ME

    Ca. 08:17h ging gestern der Wecker, da dacht ich: nee, bisschen noch dösen – und beim nächsten Ton war es auf einmal halb Eins am Mittag, was war denn da passiert? Kaum näher zu beschreibende Insolvenzware aus der Traumphase, kurz zuvor, die mir noch durch das Bewusstsein floss, draußen ein grauer Himmel. Der Nebel um den Kopf herum musste sich erst mal verflüchtigen.

    Dann klingelte es an der Tür. Die kurz vor Weihnachten bestellte Platte, dachte ich da, und im Bademantel, sorry ich hatte ja verschlafen, empfing ich den super freundlichen UPS-Mann – Guten Morgen ein gutes neues Jahr Ihnen – Ja Danke das wünsche ich Ihnen auch! – der mir den Karton hinhielt, und ich unterschrieb auf dem elektronischen Dinge – noch mal ein gutes neues Jahr! Ja danke, einen schönen Tag noch!

    Kaufte im Blumenladen zwei Lilien, später mit Gutschein zu Walther König, fragen wegen Colescott oder Aaron Birnbaum. Gekauft: New York School Painters & Poets, runtergesetzt.

    Er ist ja eigentlich
    voll der sportliche Typ

  • Di, 01.01.2019

    EIN TAG WIE LORD BYRON

    Ich – das ist das erste Wort im neuen Eintrag, im neuen Jahr – sehe grade, JETZT, mein Leben, meine Restbiografie sich vollends bildlich, ja geglückt in einem unrealisierten Musikvideo der Gruppe Espers ausrollen, a life lived in seconds, traumartig präzise, so sehr entspricht dieses sinistre Glühen der besten aller modernen, amerikanischen Folk-Psychedelen der LUST, die ich empfinde, aufs Weitermachen, aufs Unklare, das Ferne, wenn ich mich frage, was dort wohl lauert, in der Zukunft, die mir jetzt, der Musik wegen, wie ein dunkler Wald vorkommt? Und ja, ich muss auch an die dunkelgrünen Baumkronen aus MANDY denken, und was es sein könnte, das sie okkultieren, verbergen? Was manchmal alles in 5 Minuten und 56 Sekunden hineinpasst… und ich meine nicht die Menge an Regen.

    Jetzt muss ich aber mal was essen. Es ist 14:50h.

    in der zweiten
    nur noch für die Schublade