Kontrollierte Sprengung des Bonn-Centers um Punkt 11 Uhr unter Leitung des Sprengmeisters Eduard Reisch. Zwei eingerichtete Sicherheitszonen, die auf einer Infografik des Bonner General Anzeigers wie eine gigantische Brustwarze aussehen.
Sicherheitszonen geschaffen von Eltern
und Menschen, die in Luftschutzbunkern wohnen,
in denen Du sonst nichts vermißt außer Dir selbst
und sobald du Dich fragst, wer das ist
und ob Du Dir so wie Du bist gefällst
wird das der Moment, in dem Du das Gebäude verläßt
so schaltet sich hier eben Distelmeyer, Jochen dazwischen, aus dem Jahre 1991, weil ich beim Wort “Sicherheitszonen” immer sofort an dieses Lied denken muss – falls nicht immer: sicher aber genau jetzt. Max Goldt habe ich mindestens zweimal im Bonner Pantheon gesehen, das sich bis letzten Sommer im Keller des nunmehr – 12:21 Uhr – gesprengten Gebäudes befand, auf dem, wie Wikipedia schreibt, geografischen Mittelpunkt Bonns gelegen. Ich erinnere, daß ich Christopher Lauer dort ebenfalls im Publikum sitzen sah. Wann genau das war, wie lange das zurück liegt, weiß ich nicht mehr, es ist Teil der nicht näher zu benennenden Konkursmasse DAMALS.