8:14h: wach. Griff zum Telefon, Schlagzeilen lesen. Aufstehen, Kaffee machen. Das hohle Rauschen der Heizung: noch etwas müde sitze ich da und höre dem minutenlang zu, bis ich das Gefühl habe, einer Tätigkeit nachzugehen, die nicht als solche betrachtet wird. Im Geräusch liegt eine Ferne, das wird’s sein. Gestern las ich, sozusagen: dazu, einen Text von Katja Kullmann im SPIEGEL, über einen amerikanischen Philosophen, der auch Motorradmechaniker ist. Das Bumswort “Entschleunigung” kam nicht vor.
8:58h: Blume gegossen.
9:01h: Partysmasher am Montag: “Ombra mai fu”, gesungen von Andreas Scholl. Echte Tränen in der Mayonnaise.
9:07h: Jeff Koons will Paris eine Skulptur schenken ,“Bouquet of tulips”, wird grade noch in Deutschland hergestellt. Er, Koons, “liebe Frankreich”, so Jane Hartley, Botschafterin der USA in Paris und Monaco. Rapperin Iggy Azalea behauptet indes, sie habe die “beste Vagina der Welt”.
9:33h: Was für 1 Aktion!
9:39h: Superinteressant, was Kanye West, der jetzt seine restliche US-Tour komplett abgesagt hat – GEKÄHNZELT – über die US-Wahl dem Publikum, seinem Publikum, entgegen geschleudert hat. Schade, daß er so gute Momente mit dem restlichen Clownscheiß und seiner Edelnutte von Frau wegballert.
9:46h: Als die Scham von einem Lynchmob niedergetrampelt wurde, weil sie online keinen Nutzen hat, da….
9:50h: Dachte, mir fiel grad ein Tropfen Blut aus der Nase. War aber nix.
10:13h: Sehnsucht danach, neue Farben zu kaufen. Diese schönen glatten Tuben, mit ihren wunderschönen Etiketten. Kleine silberglänzende Körper in der Hand.
10:24h: Ich habe genug