WAR EBEN EIN KÜNSTLER, UND ALS SOLCHER WAR ES SEINE AUFGABE, DAS LEBEN NICHT ZU ERLEBEN, SONDERN NUR ZU BESCHREIBEN
Man ist ja auch Literatur-Manager. D.h. ich manage hier die zig Bücher, die mit geknickten Seiten und Zettelchen-Lesezeichen rumliegen, da, oder hier, aufm Boden: stimmt ja, das les ich ja a u c h gerade, schön! Man merkt ja selbst am Buch, WIE man das lesen kann, auf welche Arten, wie man Konzentration und Aufmerksamkeit aufbringen muss in Bezug auf Form, Inhalt, Stil, Information usw. Etwas flau im Kopf? Neuronale Durchpustung nötig? Dann nimm doch mal 5 Absätze Eliot Weinberger, zum Beispiel. Mach ich, Doc. Da ist ja schon ein Lesezeichen drin, mal schauen, wo ich da zuletzt noch dran war, kommt da, brandet da was hoch noch im Konservenlager meines Denkens?
Ich lese die Maisdose.
Oder als Ausgleich zu etwas anderem. Weil mir der todbringende Tumor von Fritz Zorn, so ganz allein genommen, bisschen zu düster ist grade, die ganze (nachvollziehbare) brutal GEFASSTE Wut vom Rande des Zürichsees zu vernünftig…. Also wieder in der Duchamp-Biografie. Februar 1923. Mal eben von New York zurück nach Frankreich heißt ja jedes Mal: zwei Wochen mit dem Schiff über den sog. Ozean. Und dann ist die Szenerie Männergruppen mit Manifesten. Anstrengend. Niemals Mitglied eines Vereins, der einen auch aufnehmen würde. Leuchtet mir TOTAL ein, also in Totalität.
Die Tramplerin machte um kurz vor Neun ihren Verhaltensauffälligentechno an. Garnierte das mit etwas, logisch, Getrampel. Eine Idee wäre ja, ihr im Schlaf die Füße zu amputieren, oder nicht?