ONE DAY, DURING 1900,
Jetzt wird es wahrscheinlich schnell gehen. Die letzten vier Wochen hier. Und wie so ein Vorvergreister dachte ich eben: jetzt wird es wahrscheinlich schnell gehen. Und im berühmten nächsten Moment™ steht man wieder in der eigenen Wohnung, zwischen zwei Lidschlägen, und denkt: vorhin war ich noch dort gewesen.
Ich sprach mir eben auch zu: be aware, lass es nicht zu sehr fahren, den Moment, die Momente, besonders die, die nicht voll sind mit ETWAS, sondern so einer wie jetzt gerade, wo der Wind durchs Laub fährt, mit diesem weichen Rauschen, die Spätnachmittagssonne ihre Position relativ zum Haus eingenommen, und ihr NOBLES Licht in Wellen auf das ganze Grün wirft, das ich hier, vom Bett aus, durchs Fenster des Schlafzimmers sehen kann, durch das eingebaute Fliegengitter. Ein eingebautes Fliegengitter, übrigens Quiet Quality – if there ever was one.
Dann kam mit dem Rauschen der Einfall: Journal, jetzt.
Seit genau zwei Jahren findet das Journal nun bereits hier auf der Webseite statt, ich habe es eben eher zufällig festgestellt, und dann ein wenig in den älteren Einträgen gelesen. Es kommt mir viel länger vor. Ich weiss nicht mal mehr, wer hier überhaupt noch liest. Niemand? Denkbar.
Finanziellen Reichtum würde ich u.a. dazu benutzen, eine Art Leben in Bewegung zu führen, wobei ich mit Bewegung meine, dass man dort, wo man lebt, über Zeit nicht zu tief in gewisse Strukturen einsinkt. Und wenn man merkt, dass es diesen Aspekt bedroht, dann zieht man wieder weiter.