DEIN ATEM HAT KEINE DACHSCHRÄGEN
Der Traum, manchmal: ich versuche, ihn sprachlich zu greifen, aber es zerrint zwischen den Fingern wie der Blob, der er vielleicht schon selbst, wesenhaft, ist. Obwohl ich so etwas wie einen sprachlichen Nachhall registriere, ist es doch so, daß die Erinnerung an den Traum auf einer, in einer Partition liegt, wo es sprachlich (sinnkonstruierend) keinen direkten Zugriff gibt. Häkchen bei Überschreiben und Zugriff – bin nicht sicher. Stattdessen anamorph verzerrte Restbilder und der Bodensatz eines Gefühls. Duplizieren? Weiß nicht.
The Artist’s Way
Lane Relyea, den kannte ich garnicht. Dann dieser schöne Text von ihm im Adam McEwen-Katalog, und jetzt dieser schöne Text in einer alten Parkett-Ausgabe von 1996, über Cady Noland: The stocks draw out the menacing
aspect of everything within its vicinity, including the
children’s swing, which now resembles a gallows. Über die Budweiser-Dose zur Todesnähe. Sowas vermisse ich in der aktuellen Kunst, da ist mir zuviel von dem, was Otto “altfränkisch” nennen würde.