• Freitag, 08.01.2021

    PATHETIK, AUSGELEIERT

    Mittwochabend noch kurz beim Kollegen Scheibler vorbei, der mir den japanischen Sampler überreicht, und ich ihm wiederum das Weinberger-Buch, weil auch ich Schenken geil finde. Zur Musik von Nanni Svampa ein Bier. In der Küche machen zwei neunjährige Mädchen Kroketten, Bratluft zieht herüber.

    Friedlich auf dem Rasen protestiert.

    Schwerpunkte sind seine Homosexualität, sein Migrationshintergrund und seine Religiosität. “Es bleibt spannend”, sagte Museumsdirektor Yilmaz Dziewior der Deutschen Presse-Agentur.

  • Montag, 04.01.2021

    UNDERPERFORMING SKY

    Handwerker kam früh. Unendlich langsam hellt sich der Morgenhimmel auf, die längste Erscheinung. Sich Zeit nehmen, wie der Tag sich Zeit nimmt. And they rode on.

    Sich in dieser Lichtatmosphäre die ganzen Fotografien der The Brown Sisters-Serie ansehen, Nicholas Nixon. Vor knapp zwei Jahren hat München sie gekauft.

  • Sonntag, 03.01.2021

    TORLOSES UNENTSCHIEDEN IM SCHNEE

    Immer wieder lustig, wenn die ZEIT die gesteppte Jacke zur Seite legt, um in die VORORTE zu fahren, bisschen zu gucken, wie man da so lebt. Im Text über Dackelblut Jens Rachut steht jetzt hier:

    “Miete und so kann ich ja nicht mit der Musik bezahlen”, sagt er, und
    dann winkt er ab, das mit der Musik sei eh Quatsch, alles Blödsinn. Das
    klingt kokett, aber nicht unsympathisch.

    Stimmt, das ist natürlich ultrasympathisch, wenn Jemand struggeln und stets mit existenzieller Nervosität leben muss, als Entlohnung dafür, dass er in Deutschland ein GANZ BESONDERER KÜNSTLER sein darf, da kommen selbst der ZEIT insgeheim die Tränchen, man spürt es ja, bei so viel Idealismus und Romantik, ist halt auch geil, wenn manche Dinge sich Gottseidank nie ändern müssen.

    Die haben ja im Tor –

    den Edwin Van der Saar

    16:57h. I can’t hear my eyes, sang Ariel Pink vom Plattenspieler herab, und später fügte Jim O’Rourke hinzu, A hand is not a friend –

    The Mind-Body-Problem. 17:01h.