NAN DESU KA? WER BERÄT MICH?
Jetzt schon 10:46h, Zeit, sie drängt, hält keinen Abstand.
Von 2020 (jeder weiß, was damit gesagt ist) mal abgesehen. Die Energie, die jeden Tag, immer und immerzu aufzubringen ist für die Erledigungen und Besorgungen und Verabredungen des sog. täglichen Lebens (vom ganzen Apparat, der nur das EINGANGSSIGNAL verarbeitet, mal abgesehen, dazu mehr in der nächsten Folge der Fuck- and Artboi Show) – ja, meine Frage war: muss man sich mehr dieser Energie zuführen, wenn scharfe Dezemberwinde und dunkle Tage auf einen einprügeln, die große Kälte alles einhüllt in ihren großen Kältesarkophag –
vielleicht sind es dann doch eben die kleinen Kanäle und mittleren Schleusen, durch die hindurch diese Energie fließt, zu einem hin. Freilich: der Spaß ist kurz, it ebbs and flows, und diese Wege muss man sauber halten, Blattwerk und Unrat entfernen, mit dem Rechen durch den Schädel und das Herzerl, bittschön. Sonntagabend, beim Freund und Kollegen Scheibler (suchen Sie, lieber Kunde, noch ein Geschenk? Schön, dass Sie uns Ihr Vertrauen geben. Ich habe etwas für Sie, das sollten Sie sich ansehen: https://www.verbrecherverlag.de/book/detail/720), das war so ein Moment, so in Form von ein paar Stunden, und neben dem Röggelchen mit Käse und Senf und dem einfach unfassbar guten japanischen Sampler, eingehüllt und verpackt in diese Sinnesreize, von allen Seiten kommend – geht das eigentlich verloren, diese Fähigkeit, sich das alles selbst erzeugen zu können, immer geht so viel verloren, oft gut so, klar, aber auch andererseits?
Wie ich da den peachy Schäfchenwolkensky abfotografierte am Freitagnachmittag um 16:34h. Bilder ohne Erinnerung, darum macht man’s immer wieder.
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