NOTIZ AN SELBST MIT KOTHÄNDCHEN GESCHRIEBEN
Die Konfusion über die eigene Arbeit als eben die Normalität, als die normale Folge empfinden, die sie ist. Es ist eben nichts Schlechtes, nichts BEZEICHNENDES (in diesem Sinne), als vielmehr das Wissen darum, dass man nichts mal eben so hinwichsen kann, dass man meint, man könne Routinen und Instinkte und Fähigkeiten punktuell und synchronisiert und in allgemeiner Gelungenheit abrufen und hinführen zu einem Ding, welches dann ganz besonders gelungen erscheinen sollte und MUSS, wie man sich ja dann, wahrscheinlich (?), einbildet. Man will etwas, man will etwas von sich, und man will etwas von dem, was es sein soll – aber dieser Intention gegenüber steht die Erfahrung, sich eben genau nicht zu sehr gewahr zu sein, was gemacht wird. Und oft fällt mir dann noch zu ganz später Stunde der Entstehung auf, dass es einen Unterschied gibt, zwischen joy und pleasure, dass der eine Zustand eine sich stetig erhöhende Schwelle in sich trägt, die überschritten werden muss, dass sich das GATE öffnet, und der andere Zustand ist nicht so gierig, nicht so verschlingend und verbrennend, leichter herzustellen, dafür weniger angereichert in Empfindung, Gefühl, Belohnung.
Ungefähr so. Mir ist aber auch schwindelig heute Morgen.