IN TIROL SAGT MAN AUF/ZU-WETTER, DUNKEL UND HELL
Erbärmlich geradezu mein Wissen, mein Nicht-Wissen, über Bäume und Pflanzen, wie ich neulich zu Sascha sagte, auf einer der Parkbänke im Stadtgarten, während ein Schwarm grüner Halsbandsittiche durch die hohen, nackten Kronen jener Bäume jagte, die wir nicht näher benennen konnten, weil wir urbane Trottel sind. Ja, damit wird es nichts mehr in diesem Leben. Ratlos saßen wir dort. Macht aber nichts, dafür weiß Sascha alles über Phil Ochs.
Jetzt suche ich ein bestimmtes Gemälde von Robert Desnos über Google Suche, aber kann es nicht finden, bzw. nur als Stock-Photo, mit digitalen Wasserzeichen überall, die sich wie ein Ausschlag über das Bild verteilen. Schade.
Gestern Nachmittag überkam mich ein Angst-Anfall, der oftmals wie als Nebengeräusch, wie als Nebengeflüster auch die abstrakte Information an den finsteren Verhandlungstisch mitbringt, welches den Tod, oder das “Konzept” des Todes, in einer ganz bestimmten Art präsentiert: als ein Ausweg, den sich jeder leisten kann, egal wie gestört die Systeme sind, egal wie blockiert der Geldverkehr, egal wie der Frühling seine Kelche schon füllt.