BUSINESS ANGEL
Hier ist ihr eleganter Japaner, zärtlich und verschmust im Wesen, passt in jeden Kimonoärmel.
Überlegungen zu einem Patreon Account. Ob Leute monatlich Geld zahlen würden, für Texte und Videos, die ich machte.
Mein Radiowecker der Firma Grundig zeigte mir am Sonntag noch einen um eine Stunde jüngeren Tag, er stammt ja noch aus der Zeit der freien Maschinen, die freien Maschinen, die nicht gekettet sind an die WELTDIGITALISIERUNG, die nicht weltsynchron leben und arbeiten, und wo man noch anschieben muss, als Mensch. Jetzt also der neue Montag, mit frischer Zeit und Kälte und frischer Luft. Schön. Bisher. Aber was will Armin Laschet? Armin Laschet will es jetzt ganz anders machen als die Kanzlerin, und ich spüre, ich habe etwas Angst vor Armin Laschet. Ich glaube, “er kann es einfach nicht” (Rudolf Augstein). Dann doch wirklich lieber den Individualismus des Gil Evans. Oder Sophie Calle, da hatte ich das Adressbuch gestern dann endlich mal gelesen, und das hat mir sehr gut gefallen. Schutzloses Schreiben, schutzlose Kunst, und am Ende des Buches steht ja, dieser Pierre D. habe es schlimm gefunden, dass Calle das so gemacht habe, ihm angetan habe, und ich habe das überhaupt nicht verstanden, dass er das so gesehen hat. Wieso sah er nicht, wie zärtlich das war, und mutig, diese Art von Aufmerksamkeit sollte einem doch schmeicheln, oder etwa nicht? Nein, natürlich nicht – Pierre D. wollte sein Bild und seinen Text selbst redigieren, er wollte nicht aus der gefährlichen Nähe der Freundschaft heraus zu hören bekommen, wie das Negativ zu seinem Positiv aussieht. Das ist normal.