DEUTSCHE GOTHAM CITY
Gestern war ich, glaube ich, etwas streng zu meiner Mutter am Telefon. Es ging um den Virus. Was sie alles zu lassen hätten, bzw. was sie doch einsehen sollten, jetzt vielleicht eher nicht…usw. Ja, kann man auch zarter sagen. Diese spezielle Härte und Strenge gegenüber Menschen, die eigentlich alle Nettigkeit und alle Nachsicht dieser Welt verdienen, besonders von mir. Ich befürchte, ich meine es gut mit JEDEM.
12:22h. Der Dossier-Ordner über Michael E. Smith, der hier vor mir liegt, ist eigentlich leer. Zwei Zeitungsrezensionen aus 2014 liegen darin, aus kunstaspekte und Welt, und beide Texte beginnen mit eben der Hölzernheit, die sich ergibt, wenn die in diesem Falle sog. Doofheit des Faktischen den freien Gedanken blockiert. Folgerichtig versuchen beide Texte einen Einstieg zu finden über die Herkunft des Künstlers, Detroit, den Verfall der Stadt über den Umweg des Verfalls von General Motors und Ford, und den Wunsch (?), dies in den Skulpturen Smith’s wenn nicht sogar mindestens gespiegelt zu sehen.
Im Schatten der Dombauhütte
da ist pedestrian movement
da presst der Wind den Leuten die Kleidung an den Körper
da kommt der Kuchenhunger