„You have to BACKTRACK“, so der Doorman unseres Hotels zu mir, lächelnd, gutgelaunt, motivierend meinte er das auch, die Mütze tief ins Gesicht gezogen wegen des Stalingrad-Windes, den der Big Player, der hier in der Nachbarschaft lebt, der Atlantik, seit drei Tagen durch die Strassen schickt. Backtracken sollte ich meinen fehlenden Handschuh, und in der Tat, backtrack I did, und tatsächlich da lag er noch im Fahrstuhl des Hotels. Dann lachten wir beide und tauschten nochmal ein „Have a great day“ aus und er öffnete mir die Tür zurück in die Kälte.
Die Sonne, sie scheint jeden Tag, seit wir hier sind, alles wirkt gestochen scharf in diesem Licht, dessen Andersartigkeit zu formulieren die Menschen sich die Malerei ausgedacht haben, oder die Photographie, und es ist wirklich wahr: Dampf schraubt sich aus den Öffnungen der Straßen in die eiskalte Luft und zergeht im Vormittag.
Aber woher kommt eigentlich dieser Dampf, den JEDER, wirklich jeder schon mal gesehen hat, in Filmen, die in New York spielen, in denen ein junger und drahtiger Al Pacino sich, in eine dieser dicken, prallen Shearling Coats gehüllt, aus denen die Wolle quillt, durch eine runtergekommene Straße bewegt, Serpico, Cruising. Ich weiß es nicht, der Anwalt und ich spekulieren darüber, aber ich werde jemanden fragen, der es wissen könnte, einer der daneben steht, eine dieser riesigen Pylonen aufstellt, aus einem der Trucks steigt, die mit den ausladenden Chrom-Grills und Exhaust Systems, die, übrigens, gar nicht so riesig sind, sondern nur so wirken, weil sie so bulky sind, so muskulös gebaut, sich durchzusetzen in diesen Straßen.
Mit der Wahrnehmung hier ist es wie mit meinem derzeitigen Power-Hit, BWV 1060R, you have to weave all these lines together.