ICH SCHAUE MAL GRADE AUF MEIN HANDY
Freitagvormittags, im Schnellzug in einem mitteleuropäischen Rechtsstaat (Seehofer), da war die Welt noch in Ordnung. Einzelne und Grüppchen, Gespräche und Bewegungen, eine kleine, sich in einer weißen Röhre nach Norden bewegende Gesellschaft, Getränke und Essen aus Tupperdosen, sogar ein Glas Erdbeermarmelade. Pigs in Space – Jams in Trains dachte ich. Geht von hier ein SCHREIBEN aus?
Dieses Gefühl, als ob man erstmal noch gar nicht wüsste, wo’s hingeht. Gutes Gefühl. Aber man weiß genau, wo’s hingeht, es steht, schwarz auf weiß, auf einem Zettel. Knallhart sinnlich ziehen grüne und güldene Landschaften vorbei.
Später, als nahezu alles erledigt war und ich an die kleine, interessante Türkin denken musste, mit der ich zuvor geredet hatte, bestellte ich im Deutschen Haus den Gifhorner Alltag (Bratkartoffeln, Schinken, drei Spiegeleier), nahm danach noch S. und M. mit zu mir und wir redeten, während der kleine anthrazitfarbene automatische Rasenmäher der Firma Husqvarna übereifrig und vollkommen still seine erratischen Runden auf dem ohnehin schon gut geschnittenen Rasen zog, vollkommen sinnlos. Mondlicht schimmerte auf seinem Gehäuse.
“Why DJ Khaled won’t perform oral sex on women”
Und ich bin dankbar, logisch, und on deadline