• Mi, 28.03.2018

    POWER TO THE PEOPLE REGULÄR

    Der Kitschtext von Rose-Maria Gropp in der FAZ neulich hatte mich neugierig gemacht, mir den Basquiat auch zu geben. Superschöne und angenehme ICE Fahrt, 65/70 Minuten, eine wirklich geile Zeiteinheit. Locker im Bordbistro einen Kaffee, ein warmes Croissant (!), bisschen Zeitung oder Buch oder Fenster, SCHON DA. Macht einfach schöne Laune, im Zug sein, den anderen Mitfahrenden zusehen, wie sie durchs Bild gehen, mit oder ohne Koffer oder Tasche, Menschen, die lesen, Menschen, die denken, Menschen die still einen Kaffee trinken.
    Das ist so ein angenehmes Konzentrationsfeld: einerseits diese Zeiteinheit, die lang genug ist, sich mit einem bestimmten Gedanken genau so ergiebig zu befassen, dass das Hirn in Vollaktivität geht, und dann eben auch gut und abrupt endet: so, jetzt was ANDERES, jetzt Bildergucken (Menschen ja eh immer). DER GUTE SHABBES

    In der Schirnigen zu Frankfurt sind Boden und Wände in Vollschwärze, das Publikum ist zu 90% touristisch. Empfand diese Art der Ausstellungsarchitektur etwas aufdringlich, bzw. etwas unluftig. Immer mehr rücken Begleittexte und Film/Videomaterialien nahezu ebenbürtig an die eigentlichen Arbeiten ran, herrscht so eine Attitude von den Besucher an die Hand nehmen. Anfüttern von Infos, Otto meinte gar: das Ausleuchten des Künstlers. He has a point.

  • Mo, 26.03.2018

    L’ÈTONNANT VOYAGEURS GÜNTER BANNAS

    11:32h, Sonne, 8 Grad. Die Zeitumstellung wär mir gestern fast nicht aufgefallen, allein: das Zahlenbild auf der Uhr, es sah “zu viel” aus. Und so fiel’s mir ein. Sonntag zwei Stunden mit dem Weinberger in der Sonne gesessen, hinter mir, so ganz städtisch nett asozial, noch eine Gruppe vor der Kneipe, Frau mit Raucherstimme, alle sich gegenseitig am anbrüllen, weil Laune so gut. 

  • Di, 20.03.2018

    (Der Eintrag für den 20.03.2018 existiert. Er wird im Mai in einem Literaturmagazin erscheinen, mit vielen anderen Beiträgen von vielen anderen Autoren. Details folgen.)