11.11., Tag des Terrors in der heiligen Stadt zu Zeiten sich ausbreitenden Wahnsinns. Wenigstens ist das Wetter scheiße. Bleibe erstmal im Bett und lese im Eliot Weinberger, dem, und da hat Clemens Setz hinten auf dem Cover vielleicht Recht, besten Essayisten of the world. Vielleicht. Es wäre aber auch egal, wenn nicht. Jedenfalls: die Geschichte Adam und Evas, als Text aufgebaut wie eine listening session, bei der Original und extended/alternate versions gegeneinander abgehört werden. Auch alles sehr lässig hingeschrieben, toll.
Jetzt ist es 11:10h.
Die Karriere von Louis C.K. ist seit gestern, ungefähr gegen Mittag mitteleuropäischer Zeit, vorbei. Am Telefon mit S. darüber, die berechtigte Folgefrage: wer als nächstes? Inwiefern erscheinen innerhalb dieser Debatten Differenzierungen für noch zumutbar? Wieso macht der alleinige Aufruf zu Differenzierung so viele Menschen so aggressiv? Wie war das bei Adorno mit den Befangenheiten, das Bild der Welt befangen verfälscht, um Falschheit und Befangenheit abzuschütteln. Ja, ich gebe zu: ich bin irritiert.