KÜRASSIERE AUF RIESIGEN PFERDEN
Stimmt schon, mit den Jahren kam eine Vorstellung und ein Bewusstsein von einer Ökologie: die Schwierigkeit ist nicht, eine Zeichnung zu machen, eine sog. Arbeit zu machen, oder einen Satz hinzuschreiben (jetzt wäre es schöner to make a sentence verwenden zu können, ohne die Sprache zu wechseln). Die schwere Frage ist, ob die Zeichnung besteht, ob der Satz stehen bleiben kann. Diese ökologische Frage also: braucht es das jetzt, braucht meine Welt das, braucht DIE Welt das? Dieses Misstrauen ist genau so real, wie die Tatsache, dass man es an anderen Tagen, Wochen, Monaten, vernachlässigt, um überhaupt etwas zu schaffen/erschaffen. Nun gut, das hing mir noch nach, bis hinter die Stahltür, ich komme grad von draussen rein.
Ein feiner Schweißfilm liegt mir auf den Unterarmen und den Unterschenkeln. Kleidung im Übergang vom Sommer zum Herbst. Ich mag dieses Gefühl überhaupt nicht, wenn ich den Schweiß wie einen kühlen Hauch zwischen dem Stoff meiner Kleidung und meinem Arm spüre, fühle mich ölig, verbraucht. Noch ein Weiteres, das sich trennend zwischen mir und die Welt gemogelt hat.