Kein Beinchen gestellt:
die Probleme gehen weiter
11:28h, stürmisch
Versucht man sich an das Wetter, vielleicht eher das Licht bereits etwas zurückliegender, aber nicht zu sehr zurückliegender Tage zu erinnern, wird es schwierig. Da ist diese Gemengelage, und ähnlich ist es mit dem Gesagten, ähnlich vage und kleinteilig, dafür wiederum erinnert man die Konsequenzen aus dem Gesagten noch gut. Das macht es – irgendwie – noch schwieriger.
Visual Album der letzten Tage von in Berlin:
auf der Torstraße: zierlicher, älterer Mann mit Jeansjacke, hinten bestickt:
John Denver
world tour ‘94
am 29.9., 17:43h, Luhmann-Zitat im Berliner Fenster, U8, kurz hinter Weinmeisterstraße
S. orangener Pulli (”quasi bauchfrei”)
Papagei Laserpointer-Auge (Michael E. Smith Untitled, 2017, Macaw, laser, Dimensions variable)
De Mimi, eine Leiter herunterkletternd, oder sich in meine Tasche setzend
Gelbliches Laub auf den Straßen

Diese Hütte steht nicht mehr
Heute also, 5. Oktober, eröffnet einer der Hi-Octane-Power-Galeristen des Global-Art-Machiavellismus (frei nach Horzon) Johann König, 36, eine neue Dépendance in London, Vereinigtes Königreich. Die Unternehmung trägt den Titel, ja die ANSAGE:
KÖNIG ARCHIVE AND SOUVENIRS
Archiv und Souvenir, Dichotomie von angedeutetem Institutionalisations-Pomp und gegenstandsbezogenem Kommerz (”meist käuflich erworben” Wikipedia), sachlich und chromkalt formuliert. Soll hier die “Nebenwirkung des Exklusiven” (Karl Kraus) verkauft werden? SYSTEMREFERENZ AUF “ON”
Am Feiertagsdienstag, ich war auf dem Weg, die Eltern zu besuchen, da ging ich an der Finkenberg-Schule vorbei, und auf einmal, um 15:10h, ging die Pausenglocke los.