Jane Birkin
posiert auf einer Wiese
Auf Instagram: bleibe am ehesten hängen bei Fotos von Ateliers von anderen: Gegenstände, Werkzeuge, Utensilien, Hilfsmittel, die RÄUME: wie in ihnen das Licht ist, und wie sich die Arbeit (die künstlerische konkrete Arbeit, die ja immer auch Teil ist dieser Form von Porträt, das meistens ein Doppelporträt ist: vom Macher und vom Gemachten.) zum Raum verhält – kann man das sehen? Wie wird sich da inszeniert, wie wird sich selbst im Verhältnis zur Arbeit inszeniert? Hundert Sätze können gesagt sein mit der Inszenierung, Pose, Blick. Wie steht oder sitzt da jemand, im Raum, zum Raum hin, und dann als Foto aus dem Raum heraus, mit dem Raum, zum Betrachter hin. OPTISCHES ZEITALTER
Geil ist auch der Profanitätshammer, der diesen Bildspeicher-Medien natürlich ebenfalls innewohnt. Wie aus solchen Fotos auch immer diese elementare Sehnsucht des Gesehenwerdens (eben nicht des Gemochtwerdens) abstrahlt, und wie selbst diese elementaren Dinge in unglaublichen Abstufungen und Verschiedenheiten auftreten können – es aber eben auch diese EINE Form gibt, diese Duckface Nummer, das Unangenehme, Aufdringliche.
Ich habe immer geglaubt, und glaube es immer noch, daß es ein großes Glück ist, sich selbst nicht ständig dabei zusehen zu müssen, was man macht, wie man lebt, was man ist. Die Apparate locken.
Angstnah – Lebensnah – Echt: TAGEBUCH (Schleck-Geräusche aus dem Off)