Libellen, Krebse und Schlangen schlafen mit offenen Augen, von daher geht das bei denen nicht, wie für mich jeder Tag beginnt: ich mache die Augen auf. Ich hatte, schon wieder, von nackten pinkelnden Mädchen geträumt. Ein guter Morgen beginnt mit appeasement, und nach dem Kaffee richte ich das Wort an mich selbst: “Ich würde meinen Charakter so beschreiben: zu Zeiten des Goldrauschs habe ich ein Schaufel-Business.” Jetzt geht der Blick nach draußen, realweltwärts. Das Laub der Bäume erblasst sichtlich: es hat bereits die Schrecken des kommenden Winters gesehen! Ich hatte Bio-Leistungskurs…
Heute will ich die Post an F. schicken, damit sie es mit ihren gierigen Hähn(d)chen auspacken kann, in ihren geilen Äuglein ein Glühen, vom Willen zu künden, heute noch einige Maulwurfshügel zu versetzen. Eigentlich hoffe ich, ich hab’s ihr nicht schon mal geschickt! Ich wische derweil den Staub von meinen Morrissey DVDs und denke ans Vergehen, zb sich vergehen an
Auf dieser Party am Moritzplatz am Freitagabend erkor E. eine kleine Asiatin mit kupferbrauner Haut zu seiner Favoritin. Sie trug einen dunkelblauen Badeanzug, rückenfrei, Stil American Apparell, kombiniert mit einer gekürzten Jeans. Der Ausschnitt endete nur sehr knapp über ihren kleinen Brustwarzen. Das war etwas gemein, aber kraft intellektueller Power konnte man den Eindruck zu einer rein visuellen Episode vermindern und man rauchte weiter Zigarettchen und da kamen dann auch schon die anderen drei Boys mit durch Vergnügungssucht weit aufgerissenen Augen.