IDEALTYPEN DER KULTURINDUSTRIE
In vielen Gesichtern, die sich nun himmelwärts drehen, der Vorwurf: angelogen. Vom Juli, glatt vom Juli einfach wirklich nur angelogen. Als backdrop für die summarische Vorstellung vom Stillen einer Sehnsucht nicht geeignet, inakzeptabel. Kühler Wind wie als Unterstreichung, daß nun wieder nur Ertragen bliebe.
Gestern hätte ich schon wieder eine Mütze aus der Schublade holen können. Stattdessen kaufte ich Schnürsenkel. 3,90, zwei dicke große 2-Euro-Münzen legt man dafür auf den Tresen, auch nicht übel.
Manchmal denke ich an die Rennreiterin. Ich frage mich, ohne wirklich zu verstehen, was ich eigentlich empfinde? Wüsste ich etwas, würde ich es vielleicht sogar hinschreiben. Eines weiß ich sicher: sie ist sehr süß, ein bisschen weird, und ich finde, sie ist sehr funny. Ich verbringe gerne die Zeit mit ihr. Ein zartes Bollwerk gegen den Nihilismus, hihi. (Sorry)
Ja, auch ich habe den Essay von Gustav Seibt gelesen. If ever a thing was „basic“. Aber, vielleicht, braucht es das, die Wiederholung der basics, von möglichst viel etabliert-seriösem Personal, das es uns nicht völlig entrinne, das alles? Einschlafen ist deswegen noch lange kein Problem.
Bestellt: Short Cuts von Luhmann. Ich musste einfach den Fußball-Text haben. Außerdem sind Buchloh-Wochen bei mir, wobei ich da mit der Dosierung aufpassen muss. Sonst zieht es sich sehr gotisch zu in meinem Kopf. Meldungen aus dem Rippengewölbe.
