Jetzt, 11:36 Uhr: das Momentane (Montag) ist irgendwie ungeordnet, ein Hauptgefühl ist: eher Resignation. Zwei Tage voller Ultragewalt und Verrohung und Leid, die Nachrichten sind nicht leicht zu ertragen in dieser Zeit, wenn man daran denkt, dass auch so viel Gutes und Schönes passiert, jeden Tag auch Liebesbeweise das Morden begleiten.
Trump, Orlando, Erdogan, Hools – auf lokaler Nachrichtenebene kommen die aus dem Fenster geworfenen Babies oder aus Triebspannung ins Koma Getretene dazu und man kann sich, wenn man will, schon als komplett “bedient” betrachten, und dennoch bewegt man sich dem amorphen Blob aus Horror entgegen, unsicher, weil wir es Welt nennen.
Gestern, 12. Juni: zweiter Todestag von Frank Schirrmacher.