Ich betrat gestern die Buchhandlung und streichelte Bitti erstmal den Nacken. Dann habe ich die kleine Pinguinfigur wieder aufgestellt, sie war umgekippt. Vorgestern las ich von dem Pinguin, der jedes Jahr an die brasilianische Küste schwimmt, zu dem Fischer zurückkehrt, der den Pinguin – ölverschmiert am Strand aufgelesen – hochgepäppelt hatte, und der Pinguin scheint sich so zu bedanken: daß er den Mann erinnert und zurückkehrt zu ihm, jedes Jahr. Man konnte ein Video sehen, in dem der Pinguin sehr lieb mit seinem Schnabel das Gesicht des Fischers abklopft, wie Dutzende kleine Küsschen. Dann guckte der Pinguin den älteren Herrn an und es war so etwas wie: “Danke nochmal”, und der Fischer legt seinen Arm vorsichtig um den Pinguin, und man sieht sie reden wie zwei Männer zu vorgerückter Stunde in der Kneipe.
Was anderes: den Abfall und den Müll, den die Idealisierung erzeugt und den keiner gesehen haben will: genau mein Ding