• Freitag, 6. November 2015

    “Tripping out on layers of complexity in total silence”

    Situationen in U-Bahnen: der nicht nur Fortbewegungs-, sondern auch Publikumsgenerierungs-Apparat “Öffentliches Verkehrsmittel”, der in seiner (raumbedingten) zwangsformierenden Eigenschaft das schafft, worauf jede Statistik abzielt und hingelogen wird: Querschnitt der Gesellschaft, Toleranz- und Duldungs-Echtsituation, Spiel- und Zeigetrieb, Lärm und Ruhe, Hass und Liebe, Rechtschaffenheit und das Böse, Duft und Gestank, Mensch und Maschine, Karte & Gebiet. Von der Gesellschaft sprechen, aus der Perspektive der Untergründigkeit

  • Dienstag, 3. November 2015

    Ich weiß schon jetzt, was ich in Zukunft über diese Wohnung sagen werde, dass es anfangs gut war, schön, angenehm, was sagt man da. Man schaute hier gern durchs Fenster, das Licht war viel, die Straße interessant, mutet gut an, wie die Häuser aufgereiht sind, Bäume eng zusammenstehen. Dann war da die Lautstärke, der Lärm, der Verkommenheitssound der Menschen, der Minutenterror in den Vordergrund getreten. Aggressiv, dabei mich aggressiv machend, Realität, absolut nichts zu machen. Und jetzt an eine neue Wohnung denken, wie sehen die neuen Bilder von Althoff aus?, inwieweit ist man verwickelt – Gestern: “The Martian”. Viel zu lang.

  • Samstag, 31. Oktober 2015

    “My mediocrity is not mediocre” 

    In Cellulose eingekapselt, hellrotbraun und fein zermahlen, erdiger Geschmack macht kurz und entschlossen im Mund die Runde, Wasser hinterher, runterschlucken, “keine Nebenwirkungen” (kann ich bisher bestätigen), dafür aber Hauptwirkung, Müdigkeit weg, ja: Gemütsaufhellung; vorgestern war ich Zuschauer, wie sich in meinem Kopf zwei Gedanken raufen, wer den längsten Atem hat. Tendenz: das Polizeirevier, gegenüber meiner Wohnung, will ich NICHT besprühen

    Ab und zu folgende Übung: Emails lesen, auf den Tag vor einem Jahr erhalten/geschrieben. Kann ich das noch alles verorten?