KERNKRAFTWERK EXPLODIERT
Von der Art, wie manche Menschen, an manchen Tagen, sich durch und im Laden bewegen, geht oft ein Maß an überschüssiger Information aus. Unangenehme Information. Wie in kranker Verwandtschaft zur Wissenschaft. Was machen wir jetzt bloß damit.
Und wie der Laden gleichsam mit seinen weißen Wänden eine kleine Welt der Klarheit und der Handlungen eingrenzt, die Erwartungen zu den Abläufen in eine übersichtliche Anzahl an Modulen übersetzt, führt nochmal dazu, daß scheinbar alles ein wenig konkreter wird, weniger abstrakt, als im freien Raum der Vollöffentlichkeit. Eine absurde Fernsehhaftigkeit tritt ein, mittelmäßige Scripts, abgegriffenes Acting. Ist man selbst etwas zu empfindlich unterwegs, wird das schnell anstrengend, da als Mitinvolvierter. Man wird regelrecht sauer von der Traurigkeit, die diese Vorhersehungen auslösen, und ist dann nochmal extra schockiert von der Statistenrolle, in die sich diese Fremden wie in einem Schicksalsdrama dann TATSÄCHLICH einfügen. Da weiß man aber auch schon, dass mit einem selbst was nicht ganz stimmt. Man fügt sich selbst mit ein, in einer nicht minder bescheuerten Nebenrolle. In Every Dream Home Hour—A Heartache