NO ID NO BEER
Im Stahlwerk.
Die Hitze treibt mich aus der Wohnung, leider auch aus dem Atelier nachmittags. Wohin also?
Sie haben
ein Guthaben
von
We don’t like what stands in place. We don’t like what is sustainable. We don’t like what is form. Und, ein bisschen später: forms are not opposed to life.
Finde ich deshalb interessant, weil scheinbar für viele irgendwie gilt:
Form = Unfreiheit, Form = Nicht-Demokratie, Form = Todbringend. Halte ich für völlig verirrt. Kornbluh verwendet den Begriff der „anarcho-vitalistischen Tendenz“, die mehr oder weniger implizit hat die Annahme, dass nur Formlosigkeit eine Entsprechung für Freiheit sein kann. Sie argumentiert dagegen, und ich stimme, bis hierhin, zu.
Hier liegt grade ein Rhodesian Ridgeback vor mir. Er hat das kurze und dichte Fell eines Pferdes, und auch den Körperbau. Das sieht man, wenn sich das Licht auf seinen Flanken verfängt, in langen Linien, die wie Flussläufe aussehen.