PLASTIC
Von dieser Funktion von Träumen hatte ich noch nicht gehört. David Eagleman im Gespräch mit Brian Eno. Neben der Tatsache, dass ziemlich ähnliche Prozesse (wie im Traumzustand) des Verbiegens und Kombinierens auch im Wachzustand passieren (”Kreativität”), sagt Eagleman, dass das Träumen im Prinzip eine Art territoriale Auseinandersetzung im Gehirn selbst darstellt: ein Infight der Sinnesbereiche. Die visuelle Sphäre unserer Gehirnkapazität sieht sich jedes Mal, wenn es dunkel wird und wir uns mit dem Schlaf gleichsam in ein Reich der Bildlosigkeit bewegen, in Gefahr, Gefahr eines takeovers durch die anderen Sinne. Es kommt also–eine ziemlich geile Pointe, wie ich finde–die Adaptionsfähigkeit, bzw. die konstruktivistische Power des Gehirns als Gefahrenpotential ins Spiel. Und so, laut Eagleman, befeuert das visuelle System alle gut neunzig Minuten den visuellen Cortex mit Action. So wehrt sich unser visueller Apparat gegen die Übernahme seiner Funktion durch den Tastsinn, das Gehör, wie auch immer diese Neuaufteilung von Aufgaben cerebral gelöst werden. Auch hier hat Eagleman ein Beispiel parat: bei sehenden Menschen, denen man die Augen verbindet, lassen sich schon nach einer Stunde erste Veränderungsmaßnahmen in den betreffenden Arealen feststellen. Es wird umgestellt, Aufgaben neu verteilt. Das Hirn, es will sofort an die Arbeit.
Restaurants, die aber nach Konsistenz der Speisen aufgezogen sind. RESTAURANT FÜR WEICHE SPEISEN (Depressive?)
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