THE HORSES WE RIDE
Die Seite von DAMAGED. Was sagt man da, ist das ein Blog, ein Magazin, ein Kultur-Polit-Gesellschafts-Portal, ein Substack? Ein Online-Magazine, ok. Les ich gern. Neuester Text: Does it matter that Contemporary Art doesn’t tell us about Society anymore?
Ich denke: ich glaube trotzdem, ich versuchs. Und: worüber sonst? Und auch Abwesenheit ist ja Wesenheit. Ok, ich lass es mit den Heideggerchens. Ob ich das qua Natur KANN oder NICHT KANN, das übderdieGesellschaft, das sollen andere beschreiben.
Heute früh aus sehr düster-kreativen Träumen erwacht. Draußen war es noch sehr dunkel. Nennt man das Solar-plexus-Gefühl der Scheingewissheit, als seien diese Dinge aus dem Träumen bereits als Wirklichkeit, als Geschehenes im Gedächtnis abgelegt eine depressive Krankheit? Was ist da der Stand? Ich bin mir ziemlich sicher, so ein verwandtes Gefühl bereits aus der Kindheit zu kennen. Und dennoch: ich würde sagen, ich bin eigentlich ein eher gutgelaunter Mensch. Oft zapfe ich genau diesen Gedanken an, die Gewissheit, dass ich das bin. Mich aus dem Schlamm zu ziehen, he who dives deep comes up muddy, murky waters, all das. Für mich gehört das einfach dazu, zu dem Deal, den wir alle eingehen. Darum, vielleicht, finde ich, sind mir viele Leute zu weich, wenn sie erste größere Widerstände spüren, und sich dann auf den Rücken legen und in aller Anderen Sphären reinheulen. Diese Haltung wiederum, leider, hält mich aber wahrscheinlich davon ab, in manchen Momenten zu sagen: Moment mal, jetzt brauch ich mal etwas mehr Unterstützung, Wohlwollen, Support. Ich denke an den schönen Satz: he died from encouragement.
Die Sonne scheint jetzt, glaubt man’s.