DER STOSSZAHN EINES NARWALS, AUF WEISSE FALLSCHIRMSEIDE GEBETTET
Die frühe Sonne züngelt in die bescheidene Kammer, in der der vielleicht noch junge, sicher aber emerging Künstler schläft und träumt. Er träumt ein bisschen von der einen koreanischen Schauspielerin, die die böse und intrigante Königin Cho spielt, einerseits, aber auch, andererseits, träumt er von den eleganten und unglaublich fashionable Trachten und Gewändern und Hüten (Hanbok) der mittleren Joseon-Periode. So wie einst der Japonismus in die französische Malerei einfloss, durch Degas, durch Manet, später (wieder) durch Matisse, konnte der Joseonismus bisher keinerlei größeren Einfluss nehmen. Ließ James Lee Byars sich vielleicht bei seinen Hüten durch Hanbok beeinflußen? Eine Pfauenfeder jedoch, die fehlte.

Hanbok