SUMMERTIME ABER LIVING NICHT SO EASY
Selbst aufgezwungene, aus verdächtigen Arealen des Kopfes kommende, ruckartig ins Bewusstsein sich drängelnde Überlegungen zu den Praktiken der Produktion, zum sog. Prozess: grade nicht so schön. Es mag ja im Prinzip gut sein, sich diese Fragen hin und wieder zu stellen, aber grade, da habe ich nicht die allgemeine Grundsolidität zu. Es müsste auch anders “kommen”, denn ich spüre schon eine Tendenz in den Fragen selbst (warum diese Brutalität?), als sei diese Art des Nachdenkens mit Pestiziden belastet. Und dann neigt sich alles halbwegs Offene, Unklare ins Negative, gegen mich selbst. Resultat ist eine Unsicherheit, die in eine Art von Sprunghaftigkeit zur Folge hat. Wahrscheinlich ist es empfunden schlimmer, als es sich in den tatsächlichen Bewegungen und Dingen, die ich tue, zeigte, aber trotzdem: wie sagt man heute: problematisch. Diesen gar nicht mal so hohen Gipfel des Selbstvertrauens wieder erklimmen, zumindest das Plateau. Man ist eben nicht in Gänze eine Unit of one.
Sogenannte schlechte Gewohnheiten, des Geistes oder des Körpers, immer lauern sie im Grase wie Raubtiere, die Mäuler feucht mit Gift.