SYNTAGMA MUSICUM 2*26
Der historische Aufmacher dieses Eintrags geht wie folgt:
durch Schneefall, Regen und nachfliessende Wassermassen aus Nebenflüssen des Rheins erreichte bereits am 1. Januar 1926 die Flut in Köln mit knapp elf Metern ihren Höchststand. Fünf Tage überschwemmt waren nicht nur Altstadt und Rheinpromenade, sondern grosse Teile der Stadt nördlich der Severinsbrücke, die zu dieser Zeit noch nicht existierte.
Am zweiten Tag—
(jetzt, wo der Hyphen/Geviertstrich/Doppelgeviertstrich
g e r a d e n o c h als signifier für von KI-verfasste Texte herhalten kann, bis diese Beobachtung von einer anderen Beobachtung abgelöst werden wird) rüttelt der Wind am Haus und er schleift die Wolken über den Asphalt.
Mir kommt die Replika der Freiheitsstatue in den Sinn, die vor ein paar Wochen auf dem Parkplatz eines Megastores in Guaíba, Brasilien, von Handykameras dokumentiert, in einer dieser steroiden Naturlaunen einfach umgeknickt und profanisiert worden war, und den Blick freigab auf Die Goldene Möwe dahinter, die unberührt und gelb in ihrem benchmark UND trademark Flügelschlag verharrte.
Der Corporate Consumerist Reality also ein neues Jahr abtrotzen. Sehr gerne doch!
We are religious in our attachment to risk, Oh Lord.